Made with MAGIX Veranstaltungen / Rückblick                                                     3. Bonner Konferenz für Entwicklungspolitik, 30. Januar 2012, Bonn Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat im Jahr 2007 die "Bonner Konferenz für Entwicklungspolitik" ins Leben gerufen, die regelmäßig in Bonn stattfindet und den aktuellen entwicklungspolitischen Diskurs aufgreift. Mit diesem Format setzt Nordrhein-Westfalen ein deutliches Zeichen für sein Engagement in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit. Nach der Ersten Konferenz im November 2007 war auch die Zweite Konferenz im August 2009 mit prominenten Gästen wie Bundespräsident Horst Köhler und S.M. König Otumfuo Tutu II aus Ghana sowie über 600 Teilnehmern aus dem In- und Ausland ein großer Erfolg. Die positive Resonanz hat gezeigt, dass sich die Konferenzreihe als Ort des internationalen entwicklungspolitischen Dialogs etabliert hat.   © by SSIP e.V.                      Aktueller Workshop November 2013                           „Gäste, Fremde, Mitbürger, Hausgenossen — Leben mit Andersartigkeit. Kirchliche Beziehungen in einer modernen Gesellschaft“ Datum: 02. November 2013, Berlin, 16 Uhr, Ort: Bernhard-Lichtenberg-Haus, 1. Etage  (Hinter der Katholischen Kirche 3) In Zusammenarbeit mit der Theologischen Kommission der Evangelischen Kirche Berlin- Brandenburg Obere Lausitz und Vertretern von Berliner Diaspora- und Minderheitenkirchen im Internationalen Konvent Christlicher Gemeinden in Berlin und Brandenburg e.V. veranstaltet der SSIP eine Tagung in Berlin Gegenstand des Workshops ist die Praxis der interkulturellen Verständigung über religiöse und kulturelle Grenzen hinweg, u.zw. speziell was kleinere Religionsgemeinschaften im Umfeld einer deutschen Mehrheitsgesellschaft, die zudem in großen Teilen säkularisiert ist, betrifft. Aus Sicht des SSIP ist daran die Spannung interessant, die darin besteht, dass religiöse Identitäten einerseits einer gewissen Abgrenzung zu anderen Gemeinschaften bedürfen, auf der anderen Seite aber über religiöse und kulturelle Grenzen hinweg Verbindungen aufnehmen. Wie gehen Religionsgemeinschaften in Berlin mit dieser doppelten Aufgabe um? Wie erhalten sie ihre traditionsgebundenen kulturellen und ihre religiösen Identitäten aufrecht? Es kann ja zudem erwartet werden, dass diese von den Einflüssen der Mehrheitsgesellschaft nicht unberührt bleiben. Wie gestalten sich also ihre Beziehungen zur deutschen und kirchenfernen Mehrheitsgesellschaft und zu anderen Religionsgemeinschaften in der Hauptstadt? Hier finden Sie den Tagungsablauf.... Workshop 2011 Rwanda 2008 und 2010 – Welche kurz- und langfristigen Wirkungen haben Studienfahrten nach Afrika? Wir möchten mit Ihnen in Erfahrung bringen: - Wie verändern sich Bilder und Vorurteile von Deutschen über Rwanda/Afrika durch eine zweiwöchige   Studienfahrt? - Wie verändern sich die Selbstbilder und Identitäten der beteiligten Deutschen und Rwander durch   eine solche Fahrt? - Welche Rahmenbedingungen fördern oder verhindern diese Entwicklungsprozesse? >>Einladung und Programm   Der SSIP wird 50 !!! Einladung zur Jubiläums-Veranstaltung 18. März 2010, Bonn Der SSIP wurde 1959 in der Friedrich-Ebert-Stiftung gegründet und 1962 als Verein eingetragen. Wir sind 50 geworden! Das Jubiläums-Symposium fand am 18. März 2010 im Haus der Friedrich-Ebert-Stiftung in Bonn statt und war gut besucht. 140 Zuhörer hatten sich angemeldet. Im Mittelpunkt standen die Persönlichkeiten, die Ende der 1950er Jahre daran mitgewirkt haben, die Entwicklungspolitik der Bundesrepublik zu formen, und die auch an der Gründung des SSIP beteiligt waren. In einer Gesprächsrunde äußerten sie zum Thema: "50 Jahre Entwicklungszusammenarbeit der Bundesrepublik. Wie waren die Anfänge, wie kann die Zukunft aussehen?" ihre Erinnerungen und ihre Einsichten.   Workshop 2012: “Dialogische Existenz-Indentität in einer globalen Welt”, 13. April 2012 Berlin-Friedrichshain „Dialogische Existenz“ steht neben dem Begriff „interkultureller Dialog“. Von letzterem ist in Politik und Öffentlichkeit häufig die Rede. Indes können mit diesem Begriff einige Missverständnisse verbunden sein, die das Ziel eines interkulturellen Dialogs geradezu erschweren oder ins Gegenteil verkehren. Von „interkulturellem“ Dialog zu reden, knüpft an die landläufige, aber irreführende Vorstellung an, es gebe klar abgrenzbare Kulturen oder Kulturkreise, denen Menschen zugehören oder nicht zugehören: das trügerische Bild von der Kultur als einem Behältnis für – womöglich national bestimmte – Werte, Einstellungen, Traditionen,nicht zuletzt einer Sprache, die den „Angehörigen“ einer Kultur essentiell eigen sein und sie von anderen Kulturen unterscheiden sollen. Wir widersprechen diesem Bild. Wir wollen stattdessen die Identität von Gruppen als das Ergebnis von Prozessen beschreiben, in deren Verlauf überkommene Kulturelemente abgewandelt, gemischt oder neue geschaffen werden: eine nicht endende Kette von Identitätsherstellung und -veränderung. Beispiele dafür sehen wir in der Dimension von Religion und Glaube — der Gegenstand des von Roswith Gerloff herausgegebenen Buches. Wir gehen davon aus, dass dialogische Existenz eine Einstellung der Offenheit gegenüber Fremdem beinhaltet, die aus der Erfahrung von Migration, Fremdheit und Grenzüberschreitung herrührt. Wir gehen davon aus, dass diese Einstellung eine Barriere gegen Vorurteile und Feindbilder schafft. Dieses Ziel und die Erfahrungen, die dorthin führen, wollen wir mit Ihnen diskutieren. Können wir uns hier Beobachtungen zunutzemachen und Erfahrungen mobilisieren gegen die machtpolitisch missbrauchten Religionskämpfe, die uns aus der neuzeitlichen Geschichte als selbstverständlich erscheinen? Der SSIP und der Internationale Konvent Christlicher Gemeinden laden zum Workshop im: Haus des Berliner Missionswerkes, Georgenkirchstr. 70, 10249 Berlin Beginn: 10 Uhr Das ausführliche Programm finden Sie hier....   Tagung des Vereins Religion und Gesellschaft e.V.: “Juden, Christen, Muslime: gemeinsam gegen Gewalt im Namen Gottes?” Donnerstag, 27.11.2014, 14.00 - 21.00 Uhr Verlagsgebäude des Berliner Verlags, Karl-Liebknecht-Straße 29, 10178 Berlin Auszug: Schon seit Jahrhunderten fügen sich Menschen unterschiedlicher Kulturen großes Leid zu und rechtfertigen ihr Tun mit ihrem Glauben. So ist es auch heute: Die Medien erschüttern uns täglich mit Berichten von Gewalt, Krieg und Kämpfen. Wie gehen Sie mit diesen Berichten um? Welche Auswirkungen haben die Geschehnisse in anderen Ländern auf uns und unseren Umgang miteinander? Wie kann man über unterschiedliche Kultur- und Religionszugehörigkeit hinweg miteinander im Gespräch bleiben, ohne in das immer gleiche Muster von Vorwurf und Rechtfertigung zu verfallen? Und wie können wir in unserer Stadt handlungsfähig bleiben? Über diese und andere Fragen möchten wir gerne mit Ihnen diskutieren und eine gemeinsame Position erarbeiten. Wir freuen uns auf Sie! Die Einladung finden Sie hier..... Zur Anmeldung ....